Laut dem Bericht der Vereinten Nationen über die Modeindustrie hat die Modeindustrie weltweit einen wirtschaftlichen Einfluss von etwa zwei Billionen Dollar und beschäftigt mehr als 300 Millionen Menschen. Sie ist jedoch auch einer der umweltschädlichsten Produktionssektoren der Welt, der zwischen 8 und 10 % aller jährlichen weltweiten Emissionen von Gasen in die Atmosphäre verursacht. Dennoch verpflichtet sich die Modeindustrie öffentlich dazu, ihre Treibhausgasemissionen zu verringern, während sie gleichzeitig weiterhin auf dieselbe Weise expandiert, wie sie es in der Vergangenheit getan hat. Einem großen Teil der Unternehmen der Branche scheint dieser ethische Wert noch immer zu fehlen. "Greenwashing" ist kein zufälliger Begriff. Um zu verhindern, dass unsere Lieblingskleidung jemals im Müll landet, sollte die Produktion bereits in der Designphase beginnen und der Logik der Reparatur und Regeneration folgen. Das größte Potenzial, aber auch die größte Schwierigkeit, die Nachhaltigkeit mit sich bringt, besteht darin, dass sie nicht oberflächlich behandelt werden darf, denn sie ist keine Modeerscheinung oder ein kurzlebiger Trend, sondern ein zentrales Thema, das von uns allen sofortige und gründliche Aufmerksamkeit und Maßnahmen erfordert.

"Nachhaltigkeit" ist genauso problematisch wie Mode, da sie versucht, unser Bedürfnis, einzukaufen, weniger problematisch erscheinen zu lassen, als es ist. Hier kommt das Marketing ins Spiel. Es versucht, den Verbrauchern fiktive Bedürfnisse auf Kosten der Nachhaltigkeit des Planeten vorzugaukeln. Das Marketing macht sich die zunehmende Nutzung der sozialen Medien zunutze. Durch die Zusammenarbeit vieler Inhaltsersteller werden die Verbraucher jeden Tag mit Werbebotschaften rund um das Thema Mode bombardiert und zum Kauf von immer mehr Kleidungsstücken animiert, die sie eigentlich gar nicht brauchen. Dies hat zur Folge, dass die Produktion von Kleidung steigt. Laut einer Studie aus dem Jahr 2020 stammen rund 71 % der Treibhausgase der Modebranche aus der Art und Weise, wie die Kleidung hergestellt wird.

Die Zeit ist reif für einen Wandel der Verbraucher-, Konstruktions- und Kreativgewohnheiten und -methoden. Wir stehen an der Schwelle zu einer wichtigen neuen Ära und freuen uns, dass die neue Generation einen verantwortungsvolleren, integrativeren und ethischeren Ansatz in der Mode verfolgt. Die größte Veränderung und das größte Hindernis für die Modeindustrie besteht darin, wirklich nachhaltig zu werden und den langwierigen, mühsamen Prozess der marginalen Gewinne auf jeder Stufe der Lieferkette zu beginnen. Durch die Umstellung auf erneuerbare Energiequellen und den Verzicht auf gefährliche Verbindungen und chemische Abfälle kann sie damit beginnen.

Heute zeigt sich, dass Nachhaltigkeit in der Mode mehr als nur ein Trend ist. Sie ist Teil unseres Alltags geworden und ist eine Philosophie, um die herum neue Projekte, neue Projekte und neue Arbeitsplätze gebaut werden öffnen sich und neue Köpfe finden ein Refugium, um sich auszudrücken und uns ihre kreativen Projekte zu präsentieren. Die Bemühungen der großen Giganten, ihren ökologischen Fußabdruck zu verringern, sind typisch. Dieser neue Hauch von Veränderung in der Modebranche könnte wie eine Atempause für das Leid wirken, das diese zugegebenermaßen raue Branche über die Welt gebracht hat. Die Mode wird nie völlig nachhaltig sein. Denn das würde voraussetzen, dass es keine Shows mehr gibt, dass keine Journalisten mehr zu den Modewochen reisen, dass Influencer sich weigern, für Produkte zu werben, und dass die Verbraucher aufhören zu kaufen, damit es keine Produktion mehr gibt. Aber das menschliche Verlangen ist unersättlich und oft unkontrollierbar, so dass uns nur die Möglichkeit bleibt, die Mode zu sanieren. Ein Prozess, der Zeit, ein hohes Budget, Gewissenhaftigkeit, Bewusstsein und öffentliche Aufmerksamkeit erfordert, um dies zu erreichen.

Damit die Modeindustrie nachhaltiger wird, müssen die Marken versuchen, zirkuläre Systeme aufzubauen, bei denen die Kleidung nach dem Gebrauch vollständig recycelt werden kann, so dass keine neuen Fasern mehr hergestellt werden müssen. Obwohl dies von den großen Unternehmen der Branche angestrebt wird, wird es Zeit brauchen. Schließlich kann die Verringerung der von uns gekauften und weggeworfenen Kleidungsstücke dazu beitragen, dass wir unseren eigenen Verbrauch in den Griff bekommen.

Die Rolle von Echtpelz für die Nachhaltigkeit!

Naturpelz ist ein biologisch abbaubares Modeelement, das in den natürlichen Kreislauf zurückgeführt werden kann. Naturpelz, eine erneuerbare Ressource mit außergewöhnlichen Wärmeeigenschaften, hat wesentlich geringere Umweltauswirkungen als synthetische Ersatzstoffe, die aus Kunststoff hergestellt werden. Die Herstellung von Pelz ist ein vollständig zirkulärer Prozess, von Anfang bis Ende. Hier ist der Grund dafür:

  • Pelz ist ein erneuerbares und biologisch abbaubares Material. Im Gegensatz zu synthetischen Bekleidungsmaterialien kehrt es in den natürlichen Kreislauf zurück, anstatt Mülldeponien zu verstopfen oder zu Mikroplastik zu zerfallen.
  • Pelzbekleidung hat eine außerordentlich lange Lebensdauer und wird oft mehrere Jahrzehnte lang getragen. Er kann über Generationen weitergegeben werden.
  • Pelze werden häufig durch den Verkauf aus zweiter Hand wiederverwendet. Durch die Pflege und Aktualisierung von Pelzbekleidung wird sichergestellt, dass Pelz so lange wie möglich verwendet wird.
  • Pelztiere ernähren sich von Abfallprodukten, die bei der Herstellung menschlicher Nahrungsmittel anfallen, insbesondere von Fisch-, Schweine- und Hühnerabfällen.